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  • la revue tiersmondiste

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    Am 12. Juni fand in der Gemeinde Kayl ein besonderes Fußballturnier statt : Die sieben Jugendhäuser bzw. Jugendclubs aus den Klimabündnisgemeinden Kayl, Esch/Alzette, Bettembourg, Contern, Dudelange, Mamer, Schifflange und eine Gastmannschaft aus Thionville verband in den letzten Wochen und Monaten ein gemeinsames Projekt : Die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Ein faires Fußballturnier und eigene Ideen zum Thema Entwicklung spielten dabei die Hauptrolle.

    Aus allen 32 Ländern, die sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert hatten, haben die Jugendlichen ein Land und eine Thematik ausgesucht, die das Thema Fußball mit den Bereichen Rassismus, Kultur, Migration, oder ähnlichen Themen verbindet. Was dabei entstanden ist, präsentierten die Jugendlichen im Rahmen eines Aktionstages mit fairem Fußballturnier : Ihre Ideen, die zudem vom 5.-13. Juni in der Tetinger „Schungfabrik“ ausgestellt waren, reichten von Theater über Tanz bis hin zu selbstgebauten Modellen.

    Im Rahmen ihrer Bildungsarbeit für die Klimabündnisgemeinden hat die ASTM dieses Projekt für Jugendliche initiiert und gemeinsam mit der Gemeinde Kayl und der ASBL Imbasa veranstaltet. Die erste Fußballweltmeisterschaft auf afrikanischem Boden bot die ideale Gelegenheit, ein Interesse der Jugendlichen mit dem Thema „Entwicklung“ in Verbindung zu bringen, um so Ideen und Perspektiven der Jugendlichen kennen zu lernen und ihnen eine Möglichkeit zu geben, ihre Interessen und Ideen öffentlich zu zeigen. Im Rahmen des Projektes hat sich herausgestellt, dass das Projekt für viele der Jugendlichen tatsächlich ein erster Kontakt mit diesem Themenbereich war. In diesem Sinne sind die entstandenen Arbeiten und Präsentationen auch als erste Auseinandersetzung mit Themen wie z.B. Rassismus zu verstehen.

    Deutlich wurden die fairen Regeln des Turniers am 12. Juni bei der Auswertung : Nicht nur die erzielten Tore wurden gewertet sondern auch die Präsentationen in der Ausstellung, die zuvor von allen Jugendlichen mittels „Fair-Play-Punkten“ bewertet worden waren und die dann tatsächlich auch für Veränderungen in der Platzierung sorgten. „Sieger“ des Turniers wurde die Mannschaft aus Esch/Alzette, die für Brasilien spielten und als Projekt Capoeira und seine afrikanischen Wurzeln gewählt hatten.

    Die Kontakte, die auf diese Weise mit den Jugendhäusern entstanden sind, sollen in den kommenden Monaten weiter verstärkt werden im Sinne einer jugendorientierten Klimabündnisarbeit.